Clairchen berichtet 2025




Jahr 2025


Es fängt gut an mit viel Schnee zum Toben mit Lola und Frauchen






Dieses lästige fotografieren von mir mit allen möglichen Blümchen hab ich abgewählt. Hab zu Frauchen gesagt: nur noch, wenn du mit auf dem Bild bist, da hat sich das ganz schnell herunterreduziert.




So hatten wir mehr Zeit um im Garten Frisbee zu spielen



oder zum Herumtoben mit meiner Freundin Lizzy im Feld




Und mit meiner neuen Freundin Teddy, die demnächst eine echte Aufgabe übernehmen wird: sie hat eine eigene Schafherde! Bis dahin dauert es noch ein bißchen, aber ich beneide sie jetzt schon. Wenn ich jetzt recht nett zu ihr bin, läßt sie mich vielleicht mal mithüten ...


Natürlich sind wir im zeitigen Frühjahr wieder in die Eifel gefahren, das gehört so, sagt Frauchen.



Und dann war schon wieder Geburtstag angesagt. Damit Frauchen mich mit dem Kuchen nicht hereinlegt, hab ich rechtzeitig rechnen gelernt, um zu Prüfen, ob er auch wirklich die versprochenen 3 Etagen hat. Für jedes Lebensjahr eine. Das hat Bonnie mir eingeschärft, die war da auch jedes Jahr auf der Hut.



Erst sind wir aber noch schön spazieren gegangen, damit ich auch richtig Hunger hab.



Dann schnell nachgezählt und festgestellt, daß ich mich auf Frauchen verlassen kann. Lecker war's!



Damit aber nicht genug, gab es noch eine Riesenüberraschung, die Frauchen die Tränen in die Augen trieb. Ich bin gezeichnet worden, ja, ganz ähnlich wie die Mona Lisa. Ob die noch Platz haben im Louvre für eine Kopie?



Das war die von der Künstlerin heimlich schnell geknipste Vorlage




Meine liebe Lola war zu Besuch und ich hab gleich gemerkt, daß Frauchen recht nachdenklich war an dem Tag. Mit zwei Hunden unterwegs zu sein, hat sie, wie sie sagt, an die besten Zeiten ihres Lebens erinnert. Bei Herrchen konnte ich neue Falten auf der Stirn ausmachen, die hat er vor Frauchen aber mit einem Hut kaschiert. 



Und dann sind wir im späten Frühjahr wieder in die Eifel gefahren...



Meine Herrschaften und ich hatten im Sommer lieben Besuch aus Stuttgart. Zu Bonnies Zeiten sind alle zusammen sehr viel in der Eifel gewandert. Diesmal sollte es denn für die Gäste woanders hingehen. Wir haben einen aufregenden Ausflug  gemacht. Es ging über die Grenze ins Nachbarland die Niederlande zur Hompesche Molen.



und in das angrenzende Naturschutzgebiet. 



Frauchen hat mich vor einer Herde wild herangallopierender Galloways in Sicherheit gebracht - und sich auch-



und im Gegenzug hab ich meine Leute dann sicher über tosendes Gewässer geführt



Nach all dieser Aufregung brauchte ich am Abend erstmal heimatliche Klänge



Aber auch im Sommer sind wir wieder in die Eifel gefahren. Meine Herrschaften wollten da schon wieder rumliegen...



Das war dann wirklich zuviel für mich. Es gab einen Aufschrei, der es in sich hatte. "Ich will die Welt kennen lernen" hab ich laut herausposaunt und daran konnten meine Leute dann nicht mehr vorbei. Endlich!!! 




Ein neues Reiseziel wurde ausgesucht und ich konnte meinen Koffer packen und meinen Horziont erweitern.



Was keiner von uns geahnt hat, war, daß wir in besagtem neuen Reiseziel auf meinen Bruder Hank treffen würden, der dort seine Heimat gefunden hat. Erst waren wir ein bißchen distanziert, hatten uns schließlich schon lange nicht gesehen



Dann versuchte Hank auf Big Brother zu machen und wollte meine Öhrchen kontrollieren und so Sachen, das hab ich ihm  aber schnell ausgeredet und ihn daran erinnert, daß Herumtoben viel mehr Spaß macht




Jetzt habt Ihr ja gesehen, daß er nicht der Ausdauerndste im Spielen ist, er mußte ständig Pausen machen. Warum? Er hat ein ganz besonderes Hobby, das er intensiv betreibt. Ich fand das etwas befremdlich, aber wie heißt es so schön: jeder Jeck ist anders.




Wir haben uns intensiv umgesehen im schönen Saarland und jeden Tag große Wanderungen gemacht. Es gab viel zu entdecken. Ich hatte jede Menge interessante Gerüche in der Nase, aber was da so toll roch, durfte ich nur aus der Ferne bestaunen und ich muß anmerken: zu Hause sind mehr Eichhörnchen. Auf die bin ich ganz besonders spezialisiert, wofür Frauchen so gar kein Verständnis zeigt. Ihrer Meinung nach sind die süß. Ich finde sie einfach dreist, wenn sie wie verrückt durch mein Revier hüpfen. Aber jetzt schnell Themenwechsel, sonst regt sie sich wieder auf über mein diesbezüglich "schlechtes Benehmen", jetzt hier Nahequelle, da durfte auch probiert werden. Ich sag mal: es schmeckte gesund. 




Die allgemeine Begeisterung über Moos konnte ich allerdings nicht nachvollziehen.





Alles in allem muß ich mich loben, mein Aufschrei hat für einen richtigen Ruck im Reise- und Ausflugsverhalten gesorgt. Jetzt werden ganz selbstverständlich Ziele in Belgien oder den Niederlanden angesteuert. Geht doch!



Der sieht aber lecker aus!






Eine bestimmte Begebenheit muß ich mir bei Euch von der Seele reden. Das lastet auf mir. Und zwar ging es um Frauchens Geburtstag. So ganz beiläufig hat sie zu mir gesagt, ich solle doch mal Herrchen fragen, was er ihr denn schenken wird. Der hat mir das selbstverständlich unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählt.



Dann hat sie von mir verlangt, daß ich es ihr erzähle. Und in all meiner Unschuld hab ich das auch getan!




Ich bin sehr enttäuscht von Frauchen und weiß jetzt so gar nicht mehr, was ich von ihr halten soll. Sie hat mich so unfein reingelegt. Und ihre Beteuerungen, daß manche Namen, die sie mir gibt, ganz liebevoll gemeint seien, wie z.B. Gartenzwerg oder der Chihuahua unter den Kurzhaarcollies finde ich inzwischen auch fragwürdig.

Bei Herrchen sind wir beide untendurch. Seine schöne Überraschung war dahin. Insgesamt hängt also der Haussegen ziemlich schief.


Es hat ein bißchen Zeit in Anspruch genommen, aber jetzt sind die Wogen wieder geglättet. Womit das gefeiert wurde? Mit einem Ausflug in die Eifel natürlich!!! Auf dem Kermeter war Indian Summer angesagt und



der Nationalpark hat immer Interessantes zu bieten, Wölfe zum Beispiel



An der Niederländischen Grenze ist es aber auch nicht ohne. Achtung! Gefahrenzone !



Will der etwa auf Tuchfühlung gehen?



1. November, das bedeutet KHC-Wanderung. Ein Treffen mit der Familie und hochinteressanten Rassegenossen

zum Toben bis zum Umfallen, besonders mit Bruder Hank und Altersgenossin Alva. DAS Highlight des Jahres!



Kurz vor Weihnachten dann ein Zwischenfall mit einem Giftzwerg, ich kann gar nicht Hingucken... Hat der mir doch ganz ohne Vorwarnung fast das Bein abgehackt.



Ich muß Stillhalten, auch wenn draußen alle durch den Schnee toben, ich bin untröstlich.



Mein gespanntes Warten auf das Christkind hat dieses Jahr eine andere Qualität, nämlich gar keine.

Euch wünsche ich trotzdem schöne, friedvolle Weihnachten und hoffe ganz fest, daß ich nach meiner Auszeit im Neuen Jahr wieder fröhliche Geschichten erzählen kann.